Frank Beckert: Ritualführer, Freier Redner, Moderator, Trauerredner & Hochzeitsredner

Mein Telefon für Sie: 02561 868 4931

Freier oder Weltlicher Redner - mir gefällt die zweite Bezeichnung persönlich viel besser.  Von jeher war mir die Sprache ein besonderes Anliegen. Tatsächlich beginnt das bei mir schon in der korrekten deutschen Rechtschreibung. Aber auch auf die Grammatik kommt es an und viele wissen: „Der Genetiv ist dem Dativ sein Tod!“ Ich habe mich aber auch für weitere Sprachen - nach der Schule besonders - interessiert, deshalb spreche ich fließend englisch und niederländisch. 

Freies Reden meint für mich aber etwas mehr: Das Reden vor Menschen, möglicherweise auf kleinen oder größeren Bühnen. Hier habe ich die Möglichkeit, meine Botschaften an meine Zuhörer*innen zu bringen. Der Bodenanker meines Tuns ist meine Tätigkeit als Trau- und Trauerredner, also für alle wichtigen Lebensfeiern da zu sein. Dass ich bei Hochzeiten mit den betroffenen Personen spreche, ist normal. Immer häufiger spreche ich aber auch mit den Betroffenen von Trauerfeiern, wenn sie sich vor ihrem Tod mit mir im Rahmen ihrer Vorsorge in Verbindung setzen. Ansonsten spreche ich natürlich auch mit den Angehörigen.

In meinen Botschaften geht es mir immer wieder um den Tod, aber im selben Atemzug auch um das Leben. Meine Kernbotschaft ist, positiv zu denken und das Leben zu genießen, solange das möglich ist. Niemand garantiert, dass das lange geht. Mein Spezialthema ist deshalb auch „Der plötzliche Tod“. 

Ich plädiere auch dafür, dass man sich vernünftig auf den Tod vorbereitet. Beides wird in unserem hektischen Alltag zu oft vergessen oder verdrängt und ich erlebe in meinem Umfeld, dass sich Hinterbliebene oft wünschen, dass dies die oder der Verstorbene noch rechtzeitig erledigt hätte. 

Seit vielen Jahren bin ich bei den Toastmasters aktiv. Dort lernt man noch viel mehr als freie Reden zu halten. 

In 2021 nahm ich am Basis-Kurs „Letzte Hilfe“ und  2024/2025 am Kurs „Menschen am Lebensende begleiten“ des Ambulanten Hospizdienstes Ahaus mit Abschluss teil. 

Seit 2023 bin ich GEDANKENTANKEN ZERTIFIZIERT. 

Außerdem wirke ich mit Bühnen-Ensemble Red Carpet Speaker und bin Mitgründer sowie Vorstandsmitglied des Online-Redeclubs  DACHmasters. 

Zusätzlich bin ich Mitglied bei der SPEAKER STAR ALLIANZ 

Mein Praxiswissen durch Hochzeiten, Namensweihen und Verabschiedungsfeiern bringt mir genau die Inhalte, die meine Botschaften auf den Bühnen für die Menschen sind. Ich freue mich, wenn Sie Interesse an mir als Freien Redner haben, der Ihr Publikum fesseln wird. Gerne stehe ich Ihnen auch als Moderator oder als Gast für Veranstaltungen zur Verfügung - wie z.B. auf der re:publica 2025 in Berlin, wo ich als Trauerredner über „Trauer & KI“ mitdiskutieren (Aufzeichnung hier) durfte

Meine Kurz-Vita:

Neuigkeiten: 

Mehr Männer oder mehr Frauen?

Ich hatte mir darüber nie Gedanken gemacht... 🤔 Wegen einer Diskussion unter befreundeten Trauerredner:innen habe ich jetzt mal alle Sterbefälle dieses Jahres durchgezählt. Und war selbst überrascht: Ich habe etwa doppelt so viele Männer wie Frauen verabschiedet. 💙 Warum ist das so? Liegt es an der Lebenserwartung? An den Familien, die mich anfragen? Am Zufall? Ich weiß es nicht. Was ich aber weiß: Jeder einzelne Abschied war wichtig. 🕊️ Jede Lebensgeschichte hat mich berührt. Jedes Mal habe ich gespürt, wie sehr geliebt wurde. Ob Sohn, Vater, Ehemann, Opa. Ob Tochter, Mutter, Ehefrau, Oma. Am Ende geht es nie um Statistiken. Es geht um Menschen. Um Erinnerungen. Um Liebe, die bleibt. 🤍 Und ich bin dankbar, dass ich ein Stück dieses Weges mitgehen darf - egal für wen. 🌿 Wie ist das bei euch Kolleg:innen? Habt ihr mal gezählt? 👇 #Trauerredner #AbschiedNehmen #FreieTrauerfeier #Trauerkultur #Lebensgeschichte WürdevollerAbschied Erinnerung LiebeBleibt Trauerbegleitung JederMenschZählt
19. Apr. 2026, 16:26 Uhr

Worum es bei einer Trauerfeier wirklich geht

Soeben komme ich aus einem Gespräch, bei dem die Menschen sehr enttäuscht vom Pastor waren. Und wieder spüre ich ganz deutlich, was Angehörige sich wünschen: Zeit. Echtes Zuhören. Und dass am Ende ihre Wünsche wirklich umgesetzt werden. 🕊️ Vor wenigen Tagen klingelte mein Telefon. Eine Witwe bedankte sich herzlich für die Trauerfeier ihres Mannes - und sagte mir, dass sie mich auch für ihre eigene Trauerfeier beauftragt. Über ihre Familie. Weil sie sich so gesehen und getragen gefühlt hat. Solche Rückmeldungen sind für mich jedes Mal ein Geschenk. 🎁 Denn genau das sollte unser Ziel sein - als Redner:innen, egal ob mit Kirche oder ohne: Dass die Menschen sich am Ende verstanden fühlen. Dass sie sagen können: "So war es richtig. So war es er oder sie." Das ist es, was zählt. Nicht unsere Eitelkeit, nicht das Standardprogramm. Sondern die Menschen, die vor uns sitzen. 🤝 Und genau das versuche ich auch in unserer Trauerrednerschule weiterzugeben. Damit andere Redner:innen dasselbe gespiegelt bekommen: Dankbarkeit. Erleichterung. Frieden. 🌿 #Trauerredner #FreieTrauerfeier #AbschiedGestalten #Trauerbegleitung #Trauerkultur Zuhören Wertschätzung Trauerrednerschule --- Passt der Ton für dich? Soll ich ihn noch etwas kürzer/poetischer machen?
16. Apr. 2026, 11:18 Uhr

Natur als würdiger Ort für Abschied und Erinnerung 🌳✨

🌳 Diese Woche hatte ich das Glück, eine Trauerfeier im Wald zu begleiten - und die Sonne kam raus 🌞. Es war so schön, die Natur als würdigen Rahmen für den Abschied zu erleben. Ohne Kreuze an der Wand, Mosaiken in den Fenstern, oder sonstige Symbole an der Wand - nur die Schönheit der Natur. Als Herbert Grönemeyer - dem ich zum heutigen 70. Geburtstag gratuliere - ertönte mit "du hast den Raum mit Sonne geflutet", passte es perfekt zum Moment, denn in dem.Moment kam die Sonne hinter den Wolken raus. Es lässt sich soviel Schönes im Wald zelebrieren: das Rauschen der Blätter, das Zwitschern der Vögel, die Ruhe der Natur. Wenn auch du eine alternative Trauerfeier planst, ist der Wald vielleicht das Richtige für dich. Lass uns die Natur als Ort der Erinnerung und des Abschieds nutzen 🌳. #Trauerfeier #Wald #Natur #Abschied #Trauerbegleitung
12. Apr. 2026, 07:25 Uhr

Von der Wiege bis zur Bahre

Nicht kirchenkritische Medien (von denen es man erwarten würde), sondern ausgerechnet "Kirche + Leben" berichtet darüber, dass nicht nur alle Menschen ohne Konfession, sondern auch etwa 30% aller Katholiken nicht mehr katholisch bestattet werden. Zitat: "Soziologe Ebertz verweist hingegen auf vermehrt positive Erfahrungen mit freien Trauerbegleitern, die sich etwa umfangreicher als bei einem klassischen Trauergespräch mit den Angehörigen treffen und eine individualisierte Feier vorbereiten. Das wecke den Wunsch nach ähnlichen Angeboten. "Kirchliche Beerdigungen werden oft nicht den gesellschaftlichen Erwartungen der Ritualgestaltung gerecht", analysiert Ebertz. Nichtkirchliche Trauerfeiern würden daher oft als qualitativ besser wahrgenommen."" (Quelle: vgl. 1. Kommentar) Auch wenn es bei kirchlichen Trauerfeiern zunehmend persönlicher wird, wird die Arbeit der weltlichen Trauerredner:innen offenbar immer bekannter und beliebter - das liegt auch am Feedback der freien Redner:innen. Bei mir bewahrheitet sich als Freier Redner für Willkommensfeste ("freie Taufen"), Hochzeiten und Trauerfeiern, was früher nur für Priester galt: "Von der Wiege bis zur Bahre..." - also für alle Lebensfeste! Bei aller Kritik am abnehmenden Interesse an der Kirche darf man sich auch darüber freuen, dass es überhaupt gute Alternativen gibt, damit die Menschen weiterhin mit einer schönen Ritualgestaltung Lebensfeiern gestalten (lassen) können.
6. Apr. 2026, 12:40 Uhr